Zwei Nachträge
I
Als "The Corrections" von Jonathan Franzen in aller Munde war, brach bei uns mit Johns Entwicklungsstillstand und der folgenden Epilepsie gerade die Welt zusammen, wurde durch Krankenhäuser ersetzt, das Erscheinen des Buches fiel mitten in eine Phase, in der ich nur noch Grisham und Crichton lesen konnte, für anderes war kein Platz im Kopf, und danach war der Zug irgendwie abgefahren, ich wollte das Buch zwar immer lesen, tat es aber nie, auch vielleicht ein bisschen aus dem Gefühl heraus, dass ich damit an den Ursrpung des Verlorenen zurückkehren würde, was natürlich totaler Quatsch ist, aber in den letzten Wochen habe ich es zunächst als englisches Hörbuch angefangen, und war dann so begeistert, dass ich doch lieber aufs Buch umstieg, und heute hat es mich richtig erfasst, ich habe schon über 200 Seiten gelesen und es wird noch eine lange Nacht, meine Begeisterung ist so erleichternd, weil sie einen Anschluss wiederherstellt, ein geradezu heilsames Zurück, um dann auch endlich wieder in die Zukunft blicken zu können, was für ein gutes Buch, es ist nichts weniger als eine Erlösung.
II
Auch das Erscheinen von "New Moon" von Elliott Smith habe ich verpasst, aber in wesentlich kleinerer Dimension von drei Monaten unter der ebenso schlichten wie bedeutungslosen Prämisse, dass es wegen zu viel Arbeit untergegangen ist. Auch das habe ich jetzt nachgeholt und stimme dem hier zu: "Our impression of Smith as one of the great songwriters of his time, whose simple and affecting strummed melodies mixed warmth, prettiness, unsettlingly quiet rage and an emotional intensity all the more potent for the casual, unmelodramatic way in which it was delivered. [...] New Moon tells us little new about Smith, but it further justifies why we hold him in such high esteem."
Als "The Corrections" von Jonathan Franzen in aller Munde war, brach bei uns mit Johns Entwicklungsstillstand und der folgenden Epilepsie gerade die Welt zusammen, wurde durch Krankenhäuser ersetzt, das Erscheinen des Buches fiel mitten in eine Phase, in der ich nur noch Grisham und Crichton lesen konnte, für anderes war kein Platz im Kopf, und danach war der Zug irgendwie abgefahren, ich wollte das Buch zwar immer lesen, tat es aber nie, auch vielleicht ein bisschen aus dem Gefühl heraus, dass ich damit an den Ursrpung des Verlorenen zurückkehren würde, was natürlich totaler Quatsch ist, aber in den letzten Wochen habe ich es zunächst als englisches Hörbuch angefangen, und war dann so begeistert, dass ich doch lieber aufs Buch umstieg, und heute hat es mich richtig erfasst, ich habe schon über 200 Seiten gelesen und es wird noch eine lange Nacht, meine Begeisterung ist so erleichternd, weil sie einen Anschluss wiederherstellt, ein geradezu heilsames Zurück, um dann auch endlich wieder in die Zukunft blicken zu können, was für ein gutes Buch, es ist nichts weniger als eine Erlösung.
II
Auch das Erscheinen von "New Moon" von Elliott Smith habe ich verpasst, aber in wesentlich kleinerer Dimension von drei Monaten unter der ebenso schlichten wie bedeutungslosen Prämisse, dass es wegen zu viel Arbeit untergegangen ist. Auch das habe ich jetzt nachgeholt und stimme dem hier zu: "Our impression of Smith as one of the great songwriters of his time, whose simple and affecting strummed melodies mixed warmth, prettiness, unsettlingly quiet rage and an emotional intensity all the more potent for the casual, unmelodramatic way in which it was delivered. [...] New Moon tells us little new about Smith, but it further justifies why we hold him in such high esteem."
wasweissich Zwei - 23. Jun, 20:26
