Impressionen des Tages

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Schon drei der älteren Amerikaner aus den Reisegruppen haben mir erzählt, dass sie zu Obama-Befürwortern wurden, weil ihre Kinder oder Enkel sich Barack Obama als Präsidenten wünschen. Heute sagte eine Frau: "At first, I was going for Hillary. But she brings a lot of baggage with her. And when I talk to young people, they wish so much for Obama. I realized that this is a parallel to my youth: I had Kennedy. Young people today should have someone, too. Now I am going for Barack." Je öfter ich solche Argumentationen höre, desto interessanter finde ich, wie sehr die Alten auf die Jungen eingehen.

fürs leben lernen.

Denkt man sich, dass die Bitte an die Eltern, Samstag doch bitte an der Pflege der schulischen Gartenanlagen teilzunehmen, wohl nicht so aufwendig sein kann, da die Schule doch mitten in Berlin ist, quasi direkt am Alexanderplatz, wo es doch nur rund um die Schule ein paar Büsche gibt, und im Innenhof ein bisschen was, dann hat man sich gewaltig getäuscht, und kommt dann schonmal, Stunden später, mit völlig zerkratzten Händen und Armen Nachhause. Zweimal im Jahr findet das anscheinend statt und ich weiß schon, wer im Herbst mit Arbeitshandschuhen kommt.

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"Brigitte Carlsens Stimme kennen viele aus ihrem Handy. Als Freiberuflerin hat sie Zeit, mit ihrem Hund zu spielen." Steht im ZEIT-Magazin Leben unter einem ganzseitigen Foto von einer Brigitte Carlsen, die mit ihrem Hund spielt. So stellen sich ZEIT-Redakteure also das Freiberuflerdasein vor, interessant. "Als Freiberuflerin hat sie Zeit, mit ihrem Hund zu spielen."

Heute halte ich erstmals einen Vortrag auf einem Schiff. In Potsdam. Da die Firma, für die ich das mache – meine alte Firma aus Chicago – einen Dress Code hat, musste ich mir extra neue Sachen kaufen. Eigentlich ist der Vortrag deshalb finanziell ein Nullsummenspiel, allerdings werde ich hoffentlich noch viel für sie arbeiten, und dann amortisiert sich so ein Hosenanzug schnell. Eher beunruhigt mich folgende E-Mail: "As you may have heard already, the ship has had a virus for about 2 weeks and many pax from the previous cruise were getting very ill. It may have been the Norwalk virus. The group prior to ours was disembarked one day early so the ship could undergo a major cleaning and sanitation. I hope that this will not affect our groups." Ich hoffe, ich fange mir heute auf dem Schiff nichts ein.

Der Exmann musste sich beim Job Center melden, und ich begleitete ihn zum Übersetzen in die Sickingenstraße. Kaum hatten wir eine Wartenummer gezogen, stürmten zwei Polizisten herein, im Schlepptau einen Bediensteten des Amtes, der am Empfang arbeitet. Er sah über alle Wartenden hinweg, erspähte einen jungen Mann, zeigte auf ihn (der junge Mann saß – das war sein Schicksal in diesem Moment – mit dem Rücken zum Geschehen), und dann liefen die Polizisten zu diesem Mann und nahmen ihn fest. Ob die Bediensteten am Empfang eine Liste mit gesuchten Personen haben? Wenn polizeilich gesucht, sollte man sich wohl besser nicht beim Job Center melden. Vor dem Job Center bewarben übrigens Billigstromanbieter ihre Dienste und prahlten mit jedem gesparten Cent.

In meiner Bürogemeinschaft sind alle Entscheidungsprozesse schwere Geburten. Gerade wird darüber debattiert, ob eine ehemalige Mieterin, die aber schon seit Ende 2007 keine Miete mehr zahlt, in unserem Gemeinschaftsraum noch einmal im Monat ihre Gender-Meetings abhalten können soll. Die Gender-Meetenden sind immer ziemlich laut, es klingelt die ganze Zeit an der Tür, und sie verstopfen immer die Küche, in der man dann als tatsächliche Mieterin auch schon mal von Unbekannten gebeten wird, doch bitte später seinen Kaffee zu kochen. Nun ist die Frage, ob das wirklich noch sein muss, und darüber kann man wahrlich unterschiedlicher Meinung sein. Lustigerweise wird bei jeder anstehenden Entscheidung auch wieder darüber gesprochen, wie man Beschlüsse denn nun fällen will: Mehrheitsvotum mit Vetorecht, oder doch anders? Das große Ächzen der Basisdemokratie.

Demnächst werde ich dann viel Zeit im Marriott Hotel am Potsdamer Platz verbringen. Bin schon wieder so involviert, dass ich beim Schreiben die alten Abkürzungsformeln benutze: "Will meet w/ Maika next week…" Es war mir noch nie klar, warum man ausgerechnet das kurze Wort with abkürzen soll, zumal man sich mit dem Slash gerade noch mal das th spart. Aber irgendwie mache ich das gerne, w/ schreiben.

"Als Freiberuflerin hat sie Zeit, mit ihrem Hund zu spielen." Was für ein Satz unseres vielgerühmten Qualitätsjournalismus. Man sollte sich diesen Satz merken, man sollte ihn sich aufschreiben und über sein Bett, seinen Schreibtisch und laminiert in die Dusche hängen. Vielleicht auch noch in den Kühlschrank legen. Auch als Desktop-Hintergrund oder Bildschirmschoner in verschiedenen Variationen, Größen und Farben würde sich dieser Satz gut machen. Er sollte mein neuer Leitsatz sein, auch wenn ich keinen Hund habe, er drückt so schön dieses lockere, unabhängige, easy-going Lebensgefühl aus. Die neue Leichtigkeit. Ein Satz, den man am Ende sogar auf einen Grabstein meißeln könnte: "Als Freiberuflerin hatte sie Zeit, mit ihrem Hund zu spielen."

Tschuldigung, ich glaube, ich muss mich jetzt übergeben. Vielleicht habe ich mir von dem Satz schon den Norwalk Virus eingefangen, noch bevor ich das Schiff überhaupt betreten habe.

Honi soit qui mal y pense

Im Land der Opfer: "So fordert Eppler nicht Solidarität von der Mitte, sondern für die Mitte. Sie soll nicht Opfer bringen für die Armen und die Umwelt, sie ist jetzt selbst Opfer. […] Doch wird die Bereitschaft zur Solidarität immer häufiger gerade von denen unterwandert, die sie am lautesten fordern – einfach, indem die Zahl der Ängstlichen, der Verlierer und Opfer beständig ausgedehnt wird: Arbeitslose, Rentner, Mittelschicht, Studenten, Autofahrer, Eltern, Kinder… Eine ganze Gesellschaft von Benachteiligten – das ist die linke Mehrheit.

Siehe zum Beispiel die von der SPD federführend getragene Sozialneid-Kampagne auf den Plakaten zum Bürgerentscheid über die Zukunft des Tempelhofer Flughafens. Eine Mutter mit Baby auf dem Arm ("Wir lassen uns nicht auf den Arm nehmen", haha), eine alte Frau (berlinernd), ein Arbeiter (natürlich mit Helm), und die Botschaft: kein Flughafen für Superreiche. U. sagt, er werde aus Protest gegen die Unerträglichkeit dieser Kampagne mit "Ja" stimmen, das nenne ich mal konsequent. Ich habe mich derweil noch nicht entschieden, denn selbst wenn man das der Wahlbenachrichtigung beigefügte Heftchen liest, ist man genauso schlau wie vorher. Angeblich enthält dieses Heftchen Argumente von Befürwortern und Gegnern, in Wirklichkeit ist das Wort Argumente zu viel gesagt, denn Argumente spielen darin eine so geringe Rolle wie mittlerweile in fast allen politischen Kampagnen, die ja immer mehr auf das Tendenzielle, Atmosphärische setzen.

Um meine eigene Müdigkeit zu ergründen, ging ich in die Stadtbibliothek in der Brunnenstraße und lieh mir Peter Handkes "Versuch über die Müdigkeit" aus. (Wozu brauche ich einen Psychotherapeuten, wenn es Literatur gibt?) Vieles darin konnte ich nachvollziehen: "Aber ich weiß auch, dass solche Müdigkeiten nie grundlos eintreffen, sondern immer nach einer Beschwernis, im Übergang, in einer Überwindung. […] Die Müdigkeit als das Mehr des weniger Ich."

Dennoch fehlt dem Buch einiges, so zum Beispiel die Mutter aller Müdigkeiten, nämlich die Müdigkeit der Mütter, meistens vor allem im ersten Lebensjahr nach der Geburt eines Kindes, diese Müdigkeit, die das Einspielen aufeinander so prägt, die so sehr zum Anfang eines jeden neuen Lebens dazugehört, sie hätte so gut in diesen Versuch gepasst, schade.

Ich habe meine Chronik des Gelesenen wieder monatelang vernachlässigt und weiß nicht, ob ich sie noch rückwirkend nachvollziehen kann. Zuletzt Hervé Guiberts "Dem Freund, der mir das Leben nicht gerettet hat" gelesen, in dem er seine und die Aids-Erkrankung von Foucault beschreibt. Selbstentblößung und Preisgabe der Freunde, aber es ist, wie es ist, und warum soll er es nicht aufschreiben, ich habe nichts dagegen, zumal man bei der Lektüre so gut nachvollziehen kann, wie man Aids in den Achtzigern gesehen/ erlebt hat, all das Unerforschte daran, all die Mutmaßungen und Gerüchte, die aus dem Unerforschten entstehen.

Schreibt Fulbert Steffensky in "Mut zur Endlichkeit: Sterben in einer Gesellschaft der Sieger" über die alte paulinische Erkenntnis aus dem 8. Kapitel des Römerbriefs: "Der Versuch, sein eigener Lebensmeister zu sein, sich selber zu erjagen und sich in der eigenen Hand zu bergen, führt in nichts anderes als in Vergeblichkeit und Zwänge. Der Zwang, sich selber zu gebären und sich durch sich selbst zu rechtfertigen, führt in Verzweiflung und in den Kältetod. Das, wovon wir eigentlich leben, können wir nicht herstellen: nicht die Liebe, nicht die Freundschaft, nicht die Vergebung, nicht die eigene Ganzheit und Unversehrtheit. Man kann sich nicht selbst beabsichtigen, ohne sich zu verfehlen. Man kann sich nicht selbst bezeugen, ohne der Verurteilung zu verfallen. Gnade ist also nicht der Differenzbegriff zwischen dem großen Gott und dem kleinen Menschen. Gnade heißt Befreiung von dem Zwang, sein eigener Hersteller zu sein."

Und so kommt ein ganz neues Leiden schon in junge und gesunde Menschenleben hinein: Totalitätserwartungen an das Leben, die Liebe und die eigene Leistung programmieren ihr Scheitern.

Im "Weltempfänger" muss ich mir einen Tisch mit zwei jungen Frauen schätzungsweise Anfang Zwanzig teilen. Sie wollen jetzt endlich auch in einem Loft leben. Sie sprechen über die tolle Yoga-Lehrerin Elke, die immer alles so schön krass formuliert: "Industriezucker macht abhängig!" Sie wollen überhaupt keinen Zucker mehr zu sich nehmen, sie finden das sehr wichtig, dabei sagen sie immer Industriezucker statt Zucker, wohl um mit dem Vorsatz "Industrie" schon zu betonen, dass er nur schlimm sein kann. Industriezucker als Grenzerfahrung ihres Daseins. Als mein Cappuccino kommt, schlagen sie mir allen Ernstes vor, ihn mit Honig zu süßen.

Ein Posting fast ohne Sozialklimbim, aber nur fast. Ich erhole mich.

I rest my case

"Schreibst Du noch Dein Weblog?", fragt mich einer, und als ich sage, dass ich in letzter Zeit nicht mehr so regelmäßig dazu komme, sagt er geradezu erleichtert: "Das ist doch gut." Ein bisschen hilflos stehe ich immer wieder Menschen gegenüber, die diffus etwas gegen Weblogs haben, und auch in diesem Fall fing ich gleich an, mich zu rechtfertigen, merkte dann nach einzwei Sätzen, dass ich das nicht will und nicht müssen sollte und brach ab, wechselte das Thema. Die Welt ist so voll von Unverständnis, es geht mir auf den Geist, es macht mich müde, dass mein ganzes Leben nur noch aus Rechtfertigen zu bestehen scheint, auch unseren Protest verstehen so viele nicht: "Wenn diese Leute aus dem Stellenpool umgeschult werden, spricht doch erstmal nichts dagegen, dass sie die Schulhelfer ersetzen, oder?" Doch, vieles spricht dagegen, aber ich bin müdemüdemüde, das immer wieder vorbeten zu müssen, kein Wunder, dass ich beim Depressionsbarometer weit oben lande: "Dieses Ergebnis lässt auf eine 'Major Depression' schließen. Sie sollten das Gespräch mit einem Psychotherapeuten suchen." Haha. In Dallas, Texas, hat man die Gelbphasen der Ampeln verkürzt, um mehr Strafgelder für das Überfahren roter Ampeln einzunehmen. In Cincinnati, Ohio, hat die Polizei Einbrecher eines Süßwarengeschäftes durch Verfolgen der hinterlassenen Spur von Schlickereien und Papierresten dingfest gemacht. Was ist das überhaupt für ein doofer Ausdruck: dingfest gemacht. Are human brains unique? Vorsicht, Achtung, dieser Eintrag endet jetzt recht abrupt.

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# Erster Besuch des ehemaligen Stasi-Gefängnisses in Hohenschönhausen. Uns führte ein Bürgerrechtler hindurch, der selbst nach Protesten gegen die Biermann-Ausweisung dort eingesessen hatte. Unfassbar schrecklich und so negativ beeindruckend, dass ich noch drei Tage später davon träumte, dennoch sollte man das unbedingt ansehen, dringende Empfehlung.

# Wenn Werder spielt, sind C., J., E. und ich immer dabei, und Bremen hat noch nie verloren, wenn wir da waren, so auch gestern nicht. Schlecht gespielt haben sie, und wie, geradezu gruselig, man konnte teilweise kaum hinsehen, aber da Hertha ja noch schlechter ist, haben sie dennoch gewonnen. Streckenweise hatte man den Eindruck, man sehe sich ein Kreisligaspiel an, kein Wunder, dass der FC Bayern da so durchmarschiert. Zeit, das Niveau der Bundesliga zu monieren.

# Sechzigtausend Menschen und ein paar Reihen schräg vor uns sitzt zufällig eine Familie, die in meinem Haus wohnt, zwei Stockwerke über mir. Mutter, Vater und Sohn trugen Hertha-Trikots, Hertha-Caps und schwenkten Hertha-Schals, sangen aus voller Kehle die Herthalieder, tanzten beim einzigen Hertha-Tor, mit anderen Worten: glühende Fans erster Güte sind sie. Komisch, die Familie außerhalb unseres Hauskontextes so zu erleben, denn hier sind sie eher so Toyota Avensis und Opa kommt jeden Tag, um den Hund auszuführen, dabei distanziert freundlich, ernsthaft und leicht spröde wirkend.

# Der Exmann gab uns den Wunsch mit auf den Weg, Werder möge verlieren, was wohl eine Rache dafür war, dass ich mich diese Woche so über den UEFA-Ausgleich für Getafe gegen Bayern gefreut hatte. Wie kann man nur Fan vom FC Bayern München sein? Er erklärt das so: wenn man neu in ein Land kommt, sei es doch ganz natürlich, die spielerisch beste Mannschaft gut zu finden. Tatsächlich mochte ich in den USA die New York Yankees (hey, Derek Jeter, wenn der kein Argument ist), prinzipiell aus demselben Grund: weil sie gut sind. Und die Yankees sind durchaus ein Analogon zu Bayern München: ein Club, der das meiste Geld hat und alle guten Spieler wegkauft, ein arroganter Verein etc. Ist man mit dem Ganzen nicht aufgewachsen, übersieht man das anscheinend leichter. Fantum unterscheidet sich strukturell ganz grundlegend zwischen "hineingeboren" und "spät adoptiert."

# Erstmals oben auf dem Berliner Dom gewesen und erstmals eine Bootstour durch Berlin gemacht.

# Die erste Gruppe zu betreuender Amerikaner ist da und ich freue mich, die Schreibtischarbeit gegen Vorträge und Aktivitäten all over Berlin einzutauschen.

# Daniel Brühl in "meinem" Weltempfänger, huch.

stau.

Langsam keine Lust mehr auf dieses tägliche Passivstreiken.

projekt zwergenaufstand.

Diese ganze Woche habe ich mich ausschließlich unserem Protest gewidmet. Immerhin ein Zeitungsartikel ist dabei bisher herausgesprungen, ich hatte ihn ja heute schon verlinkt. Mindestens ein weiterer Artikel kommt noch. Heute habe ich mit den verschiedenen Fraktionen gesprochen: interessant ist das ja schon, dass man bei der SPD als anrufende Mutter so einfach die Handynummer der bildungspolitischen Sprecherin durchgesagt bekommt. Man muss sich über Vieles wundern, dieser Tage.

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Gestern Abend schaltete ich "hart aber fair" ein, weil ich das eigentlich ganz gerne sehe, aber als ich die reine Herrenriege der Gäste erblickte, in der Mitte zudem ausgerechnet Ulrich Wickert, schaltete ich schon nach wenigen Minuten den Fernseher wieder aus. Warum soll ich mir als Frau ständig ansehen, was eine Reihe Opas sich zu erzählen haben? Der neue Deutsche Ethikrat besteht übrigens aus 18 männlichen und 8 weiblichen Mitgliedern. Ein Abnickgremium, das sich noch nicht einmal um Gleichberechtigung schert. Manchmal muss man sich vergewissern, dass wir im Jahr 2008 leben. Andrea Ypsilanti reißt dabei natürlich gar nichts raus: eine Frau, die nicht einmal genügend Charakter und Aufrichtigkeit besitzt, zu ihren ausdrücklichen und großspurigen Äußerungen von vorher zu stehen. (Wir erleben eine Zeit, in der die SPD in großem Tempo immer unwählbarer wird.) Wie soll man glaubhaft machen, dass uns mehr Frauen in öffentlichen Positionen gut tun würden, wenn eine der wenigen Frauen, die es gibt, sich so rückgratlos verhält? Dieses Jahr deprimiert mich.

Musunde-Hiraite

Mein letzter Film dieses Jahr läuft auch wieder im "Forum" und kommt aus Japan. Leider ist er mit einer HD-Cam aufgenommen und hat dieses Seifenoper-Bild. Die Geschichte ist keine Seifenoper, aber irgendwie bin ich jetzt ausgepowert. Ich glaube, dass der Film ganz gut ist, aber kann das nicht genau sagen, da ich ungefähr bei der Hälfte eingeschlafen bin. So endet also für mich die Berlinale; der letzte Film war einer zu viel.

(Ich habe nur zwei Filme aus dem Wettbewerb gesehen, darum kann ich für den Goldenen Bären keinen Tipp abgeben. Mein Lieblingsfilm der Berlinale 2008 lief nicht im Wettbewerb, aber ich kann ihn nur jedem empfehlen, falls er jemals in die deutschen Kinos kommt: Tatil Kitabi.)

Avoid losing your mind

moni.wasweissich[at]web.de

When in doubt, fuck it (Lennon)

Die Phantasie ist ein ewiger Frühling (Schiller)

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