Lesen lernen
Da ich nicht weiß, wie ich bei Herrn Kid ein Bild in einen Kommentar einbauen könnte, hier nun also in meinem Blog das Bild. Das Buch sah allerdings damals etwas anders aus, meine ich mich zu erinnern. Etwas mehr orange-gelb als rot. Aber mit der Erinnerung ist das ja so eine Sache. Es müsste sogar noch bei meinen Eltern herumfliegen, werde ich beim nächsten Besuch mal nachsehen. Wer weiß, vielleicht sind diese ersten Bücher tatsächlich prägend? Könnte erklären, warum ich - trotz objektiv gesehen recht widriger Umstände - doch recht glücklich bin.
Lesen gelernt habe ich erst in der Grundschule, da mein Vater der Leiter der Grundschule war und pädagogisch nichts davon hielt, es mir vorher beizubringen, weil ich mich dann in der ersten Klasse nur langweilen würde. Das Konzept ging auf: da ich es kaum erwarten konnte, endlich lesen zu lernen, fand ich Schule total spannend und wurde zudem zu einer guten Schülerin, auch wenn das ja nun wirklich nichts Cooles ist. Cool ist ja immer, wenn man in der Schule nicht gut war.
Neben den Büchern waren bei uns auch Schallplatten ein Hit. Das erwähnte ich ja letztens schon mit der Töpfchenhexe. Als er das las, brachte mich mein Bruder auch noch auf die "Lok 1414". Die fand ich ja auch ganz toll. Die konnte vor lauter Erschöpfung nicht mehr und schnaufte immer nur "Ich kann nicht mehr, ich muss doch noch Nachhause fahrn" oder so ähnlich. Daher habe ich dann vielleicht die zähe Natur, die mich beim Spinning die Bergetappen favorisieren lässt. Obwohl ich ja ganz neuerdings wenigstens schon so fit bin, dass ich auch ein paar Sprints und Runnings schadlos durchstehe, aber das ist ein anderes Thema.
wasweissich Schatzkiste Buch - 9. Jun, 11:20
