...
Auf der dunklen Seite einen Elternfragebogen entdeckt, den ich einfach mal ungefragt beantworte, dafür aber auch niemanden anderes damit belästige, ihn beantworten zu sollen. Wer Lust hat, soll gerne übernehmen.
1. War der Nachwuchs geplant?
Prinzipiell schon, wenn wir auch erwartet hatten, dass es eine Weile dauert mit dem Schwangerwerden und als ich dann sofort schwanger war, war das doch ein kleiner Schock. Wir hatten gedacht, dass es bestimmt ein halbes Jahr dauert. In der Zeit sollte ich in meiner Firma noch befördert werden und so war der Plan, dass ich dann vielleicht schwanger würde, wenn ich in der neuen Position arbeite. Dann geschah es aber sofort und die Beförderung wurde von der Firma auf nach der Babypause verlegt. Das ist halt so eine Sache mit dem Planen.
2. Welchen Namen hätte er/sie, wenn er/sie das jeweilige andere Geschlecht geworden wäre?
Theresa (Weil wir eigentlich Namen wollten, die im Englischen und im Deutschen gleich sind, damit es in den USA und in Deutschland kompatibel ist. Was bei John dann wiederum nicht der Fall ist, da hat sich halt mein Exmann durchgesetzt wegen John Lennon. Und jetzt habe ich immer Angst, wenn ich John in der Öffentlichkeit mit seinem Namen anspreche, dass ich für so eine komische Tussi gehalten werde, die hier ohne jeden Bezug dazu ihre Kinder Justin und Jason nennt.)
3. Was war der erste Gedanke, als du erfahren hast, dass du Nachwuchs bekommst?
"Was jetzt wohl alles auf mich zukommt?" (Haha! Gut gedacht, muss ich sagen.)
4. Was machte dir am meisten Kummer vor der Geburt deines ersten Kindes?
Etwa zur Hälfte der Schwangerschaft hatte John eine Zyste am Kopf, die vermutlich nichts auszusagen hatte, sicher war man sich aber nicht. Darüber habe ich mir natürlich ein bisschen Sorgen gemacht, allerdings weiß ich noch, wie ich ganz ruhig zuhause alles mögliche darüber nachgelesen habe und dachte, er wird halt so, wie er wird. Komisch, schon in der Schwangerschaft wurde mir klar, dass so ein Hauptsache-Gesund-Terror nicht mein Ding ist.
5. War der Kummer dann begründet?
So begrenzt wie er war, nein. Die Zyste war nach ein paar Wochen verschwunden. (Und hatte wohl auch nichts mit seiner Behinderung und Krankheit zu tun, so viel man heutzutage weiß.)
6. Willst du noch mehr Kinder? Wieviele?
Ich wollte immer gerne drei, das hat sich durch John auch nicht verändert. Hätte immer noch gerne zwei dazu, oder so, aber das sieht ja mal nicht so aus, als ob das in diesem Leben noch was wird. Ist ja aber vielleicht auch okay. Andererseits, so alt bin ich schließlich noch nicht. Man wird sehen, ob sich da nochmal was ergibt. Noch stehe ich dieser Frage einigermaßen offen und entspannt gegenüber, obwohl ich zugeben muss, dass der Entscheidungsdruck steigt, das spürt man mit 34 schon ein bisschen anrollen.
7. Dein ultimativer Tipp an alle (werdenden) Eltern?
Bin große Fanin von Babysittern und mehreren (wenn natürlich auch festen) Bezugspersonen, so dass man sich selbst auch noch ein Leben ohne Kind erhält.
8. Wie sind deine nächsten Zukunftspläne?
Der wichtigste Zukunftsplan wäre wohl zunächst, wieder Zukunftspläne zu haben.
1. War der Nachwuchs geplant?
Prinzipiell schon, wenn wir auch erwartet hatten, dass es eine Weile dauert mit dem Schwangerwerden und als ich dann sofort schwanger war, war das doch ein kleiner Schock. Wir hatten gedacht, dass es bestimmt ein halbes Jahr dauert. In der Zeit sollte ich in meiner Firma noch befördert werden und so war der Plan, dass ich dann vielleicht schwanger würde, wenn ich in der neuen Position arbeite. Dann geschah es aber sofort und die Beförderung wurde von der Firma auf nach der Babypause verlegt. Das ist halt so eine Sache mit dem Planen.
2. Welchen Namen hätte er/sie, wenn er/sie das jeweilige andere Geschlecht geworden wäre?
Theresa (Weil wir eigentlich Namen wollten, die im Englischen und im Deutschen gleich sind, damit es in den USA und in Deutschland kompatibel ist. Was bei John dann wiederum nicht der Fall ist, da hat sich halt mein Exmann durchgesetzt wegen John Lennon. Und jetzt habe ich immer Angst, wenn ich John in der Öffentlichkeit mit seinem Namen anspreche, dass ich für so eine komische Tussi gehalten werde, die hier ohne jeden Bezug dazu ihre Kinder Justin und Jason nennt.)
3. Was war der erste Gedanke, als du erfahren hast, dass du Nachwuchs bekommst?
"Was jetzt wohl alles auf mich zukommt?" (Haha! Gut gedacht, muss ich sagen.)
4. Was machte dir am meisten Kummer vor der Geburt deines ersten Kindes?
Etwa zur Hälfte der Schwangerschaft hatte John eine Zyste am Kopf, die vermutlich nichts auszusagen hatte, sicher war man sich aber nicht. Darüber habe ich mir natürlich ein bisschen Sorgen gemacht, allerdings weiß ich noch, wie ich ganz ruhig zuhause alles mögliche darüber nachgelesen habe und dachte, er wird halt so, wie er wird. Komisch, schon in der Schwangerschaft wurde mir klar, dass so ein Hauptsache-Gesund-Terror nicht mein Ding ist.
5. War der Kummer dann begründet?
So begrenzt wie er war, nein. Die Zyste war nach ein paar Wochen verschwunden. (Und hatte wohl auch nichts mit seiner Behinderung und Krankheit zu tun, so viel man heutzutage weiß.)
6. Willst du noch mehr Kinder? Wieviele?
Ich wollte immer gerne drei, das hat sich durch John auch nicht verändert. Hätte immer noch gerne zwei dazu, oder so, aber das sieht ja mal nicht so aus, als ob das in diesem Leben noch was wird. Ist ja aber vielleicht auch okay. Andererseits, so alt bin ich schließlich noch nicht. Man wird sehen, ob sich da nochmal was ergibt. Noch stehe ich dieser Frage einigermaßen offen und entspannt gegenüber, obwohl ich zugeben muss, dass der Entscheidungsdruck steigt, das spürt man mit 34 schon ein bisschen anrollen.
7. Dein ultimativer Tipp an alle (werdenden) Eltern?
Bin große Fanin von Babysittern und mehreren (wenn natürlich auch festen) Bezugspersonen, so dass man sich selbst auch noch ein Leben ohne Kind erhält.
8. Wie sind deine nächsten Zukunftspläne?
Der wichtigste Zukunftsplan wäre wohl zunächst, wieder Zukunftspläne zu haben.
wasweissich - 12. Aug, 16:50
