Alles mit Auto
G. hatte berichtet, dass an dem gerade für Millionen Euro neugebauten Sperrwerk an der Talsperre "etwas nicht richtig" funktioniere, was auch immer, wir aber also gleich mal hin, gestern Nacht. G. hatte praktischerweise eine Mini-Taschenlampe am Schlüsselbund. Männer haben hier sowas, a) Mini-Taschenlampe und b) Büxentaschgenmesser. Am Sperrwerk konnte man, auch mit Hilfe der Mini-Taschenlampe, zu keiner letztgültigen Erkenntnis kommen, was daran nun genau nicht funktionieren könnte, aber die Thülsfelder Talsperre ist auch nachts sehr schön.
Dieser Ausflug erinnerte mich wieder einmal an früher: als wir uns, verteilt auf mehrere Autos über Landstraßen fahrend, mit Walkie-Talkies austauschten, wo sich gerade Hase und Igel Gute Nacht sagen und wie wir das verdorbene Gemüse mitnahmen, das hinter dem Famila-Markt auf seine Abholung wartete und uns damit Autorennen lieferten (mein Fehler, dass ich einmal in the heat of the chase trotz bester Ortskenntnis in eine nicht-gekennzeichnete Sackgasse fuhr und dort eingezingelt wurde, Schmach der Jugend) und wie wir, wenn wir ins in den verschiedenen Autos trafen, auf einen großen Parkplatz fuhren, die Autos nebeneinander einparkten und durch die heruntergekurbelten Fenster miteinander sprachen, ein bisschen Pech für das Auto in der Mitte, durch das sich die Autoinsassen der am Rand stehenden Wagen hindurchunterhalten mussten, was manchmal zu einigem Gewirr führte.
Dennoch hat sich diese Kommunikationsform anscheinend bis heute durchgesetzt, denn gestern Nacht sahen wir auf selbigem Parkplatz drei Autos nebeneinander parken, vollgestopft mit ca. 18-jährigen Insassen, die sich ebenfalls durch die heruntergekurbelten Fenster unterhielten. D.'s Einwand, dass wir das nie gemacht hätten - "wenigstens nicht so" - möchte ich widersprechen, leider ist meine Erinnerung in der Hinsicht, im Gegensatz zu ehemaligen Mathe-Kenntnissen, noch ziemlich lebendig.
Dieser Ausflug erinnerte mich wieder einmal an früher: als wir uns, verteilt auf mehrere Autos über Landstraßen fahrend, mit Walkie-Talkies austauschten, wo sich gerade Hase und Igel Gute Nacht sagen und wie wir das verdorbene Gemüse mitnahmen, das hinter dem Famila-Markt auf seine Abholung wartete und uns damit Autorennen lieferten (mein Fehler, dass ich einmal in the heat of the chase trotz bester Ortskenntnis in eine nicht-gekennzeichnete Sackgasse fuhr und dort eingezingelt wurde, Schmach der Jugend) und wie wir, wenn wir ins in den verschiedenen Autos trafen, auf einen großen Parkplatz fuhren, die Autos nebeneinander einparkten und durch die heruntergekurbelten Fenster miteinander sprachen, ein bisschen Pech für das Auto in der Mitte, durch das sich die Autoinsassen der am Rand stehenden Wagen hindurchunterhalten mussten, was manchmal zu einigem Gewirr führte.
Dennoch hat sich diese Kommunikationsform anscheinend bis heute durchgesetzt, denn gestern Nacht sahen wir auf selbigem Parkplatz drei Autos nebeneinander parken, vollgestopft mit ca. 18-jährigen Insassen, die sich ebenfalls durch die heruntergekurbelten Fenster unterhielten. D.'s Einwand, dass wir das nie gemacht hätten - "wenigstens nicht so" - möchte ich widersprechen, leider ist meine Erinnerung in der Hinsicht, im Gegensatz zu ehemaligen Mathe-Kenntnissen, noch ziemlich lebendig.
wasweissich - 23. Jul, 10:32
